RATGEBER · ProActive Start RASEN IM FRÜHJAHR · LESEZEIT 4 MINUTEN

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Warum der Frühling unter der Erde beginnt

Ein Rasen wird nicht oben gemacht. Er wird unten gemacht — dort, wo keiner hinschaut. Und genau das ist der Grund, warum die meisten Gärten jedes Frühjahr einen schlechten Start haben.

Was wirklich passiert, wenn der Schnee weg ist

Wenn Sie Ende März rausgehen und das erste Mal den Rasen mustern, sehen Sie meist dasselbe. Stellen die braun sind. Stellen die dünn wirken. Vielleicht sogar kahle Flecken dort, wo über den Winter einfach nichts mehr gewachsen ist. Die meisten Leute denken jetzt, der Rasen braucht schnell Stickstoff, damit er grün wird. Und dann wird gedüngt, was das Zeug hält. Das ist ein Fehler.

Die Wahrheit ist weniger spektakulär und viel wichtiger. Ihr Rasen hat den Winter mit geschwächten Wurzeln überstanden. Die Halme oben sind nur das, was wir sehen. Unten, in den oberen zehn Zentimetern des Bodens, entscheidet sich, ob der Rasen in den kommenden acht Monaten dicht und grün wird — oder ob er durchhängt, sobald der erste Sommer kommt. Und das einzige Werkzeug, das den Wurzeln jetzt wirklich hilft, ist Phosphor.

Ein Rasen mit starken Wurzeln übersteht fast jeden Sommer. Ein Rasen mit schwachen Wurzeln überlebt nicht einmal den Juni.

Warum 15 Prozent Phosphor der Unterschied sind

GRÜNTEK ProActive Start enthält 15 Prozent Phosphor. Das ist mehr als die meisten Starterdünger im deutschen Markt. Nicht weil wir es gut meinen, sondern weil es das Richtige ist. Phosphor ist der Nährstoff, der Zellwände aufbaut und Wurzeln in die Tiefe treibt. Und er ist der Nährstoff, der im Frühjahr am stärksten fehlt, weil die Bodentemperaturen noch zu niedrig sind, damit ihn der Boden selbst freisetzt.

Dazu kommen 20 Prozent Stickstoff in zwei Formen. Ammonium wirkt schnell, wenn der Rasen nach dem Winter einen Impuls braucht. Harnstoff wirkt über Wochen und Monate und versorgt den Rasen gleichmäßig. Plus Eisen, Kupfer, Mangan und Zink als Spurennährstoffe. Keine sichtbaren Wunder, aber die Pflanze weiß, was sie mit all dem anfangen soll.

So wenden Sie ProActive Start an

Warten Sie, bis der Rasen einmal durchgetrocknet ist und Sie ihn gemäht haben. Auf ungemähtem Rasen macht der Dünger weniger Sinn, weil die Körner nicht an den Boden kommen. Die Dosierung liegt bei 25 Gramm pro Quadratmeter. Bei einer 4-Kilo-Packung reicht das für 160 Quadratmeter. Das sind ungefähr drei gehäufte Esslöffel pro Quadratmeter — Sie müssen nicht peinlich genau sein, aber Sie sollten nicht großzügig sein.

Streuen Sie am besten morgens oder am späten Nachmittag, nie in der prallen Mittagssonne. Wenn Sie einen Streuwagen haben, nutzen Sie ihn. Wenn nicht, geht es auch per Hand — einfach in gleichmäßigen Bahnen hin und zurück gehen, und dann das Ganze einmal quer. So verteilen Sie die Körner wie ein Gitter und vermeiden Streifen. Nach dem Streuen gründlich wässern, mindestens 15 Minuten lang. Ohne Wasser löst sich das Granulat nicht, und auf trockenen Halmen kann es Flecken hinterlassen.

Der Insider-Tipp

ProActive Start ist nicht nur für Rasen. Der hohe Phosphoranteil macht das Produkt zum idealen Begleiter für jede Neupflanzung im Frühjahr. Beim Einsetzen von Tomaten geben Sie eine kleine Handvoll direkt ins Pflanzloch. Bei Rosen nach dem Schnitt streuen Sie 20 Gramm rund um den Strauch. Bei jungen Obstbäumen arbeiten Sie die Körner leicht in die Erde rund um die Tropfkante ein. Sie werden in vier Wochen sehen, wie sich die Pflanzen etablieren. Tiefer, schneller, ruhiger.

Was Sie danach nicht mehr tun müssen

Die 4 Monate Langzeitwirkung sind kein Werbetext, sondern ein Versprechen. Wer ProActive Start im April ausbringt, braucht bis in den Juli hinein keinen Frühjahrsdünger mehr. Das ist befreiend, weil es bedeutet, dass Sie den Rasen einmal düngen und dann machen lassen können. Während Ihre Nachbarn alle drei Wochen mit dem Streuwagen unterwegs sind, schaut Ihr Rasen einfach jeden Tag ein bisschen besser aus.

Und das Kaliumsulfat macht den Unterschied, den viele nie verstehen. Die meisten Rasendünger benutzen Kaliumchlorid, weil es billiger ist. Chlorid ist für Rasenwurzeln aber eine Belastung. Wir nehmen die teurere Sulfat-Form, weil es den Boden schont. Ihr Rasen bedankt sich dafür mit jedem Sommer, den er übersteht.